Effizienz steigern mit dem Parkinsonschen Gesetz

Das Parkinsonsche Gesetz ist ja hinreichend bekannt. Es kommt von britischen Soziologen C. Northcote Parkinson (1909 – 1993) und lautet:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

99u.com hat diese Woche darüber berichtet, dass man dieses Gesetz auch für die persönliche Effizienz einsetzen kann, nämlich indem man Aufgaben ein fest definiertes Ende gibt und damit die Ausdehnung von Arbeit verhindert. Neben weniger wichtigen Tipps fand ich diesen ganz gut:

Arbeiten Sie an ihrem Laptop ohne Ladegerät. So sind sie gezwungen, die Arbeiten in der Akkulaufzeit zu erledigen.

Ich habe bei der Lektüre festgestellt, dass ich das Parkinsonsche Gesetz unbewusst bereits seit Jahren erfolgreich verwende:

  • Bin ich bei einem Kunden außerhalb, kommuniziere ich grundsätzlich den Zeitrahmen, der für den Kunden zur Verfügung steht. Es kann also sein, dass mein Zug um 18:12 Uhr geht und ich das Haus daher um 17:30 Uhr verlassen muss. Folglich müssen die Aufgaben in dieser Zeit erledigt werden. Als Folgeentscheidung können dann Meetings auf ein vernünftiges Maß gekürzt werden. Oder der Kunde priorisiert die Aufgaben korrekt und verschiebt die nicht wesentliche Aufgaben.
  • Lege ich Wert auf einen privaten Abendtermin, versuche ich automatisch, meine Zeit so effizient zu nutzen, dass ich frühzeitig das Büro verlasse.

Viele von uns kennen dieses Verhalten wahrscheinlich vom letzten Arbeitstag vor dem Urlaub.

Die Beschränkung der zur Verfügung stehenden Zeit ist also ein wunderbares Instrument, um seine Zeit effizient zu nutzen und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

Welche Erfahrungen haben Sie damit?

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