Produktivität – lernen von Musikern!

18. Nov 14

Wer ein Instrument erlernt oder als Musiker ein neues Stück einüben muss, hat meist drei Punkte auf der To-Do-Liste:
1. Üben!
2. Üben!
3. Üben!
Aber wer Musiker beobachtet, sieht, dass sie ihre drei wichtigsten Tagesaufgaben so ganz anders erledigen als wir „Büromenschen“. Dabei können wir uns hinsichtlich der Produktivität hier einiges abgucken.

1. Musiker arbeiten in kurzen Zeitblöcken.
Musiker üben 45 bis 60 Minuten an ihrem Instrument. Nicht mehr.

2. Musiker machen regelmäßig Pause.
Kein Mensch kann sich stundenlang auf eine Aufgabe konzentrieren. Wer ein musikalisches Stück einübt, merkt das sehr schnell. Irgendwann beginnt man Fehler zu machen und erzielt keinen Übungsfortschritt mehr. Zeit für eine kleine Pause! Das kann eine Tasse Tee sein, ein zielloser Blick aus dem Fenster, die Post reinholen. Ich kenne sogar einen Musiker, der schreiend durch seinen Garten läuft. Das sei gut für die Lungen – neue Nachbarn brauchen immer etwas Zeit, damit umzugehen…

3. Beim Üben betreiben Musiker kein Multitasking.
Je mehr Ablenkungen da sind, desto ineffizienter wird die Session. Wenn man also vorankommen will, muss man alle potentiellen Störungen ausschalten.

Eigentlich ganz einfach und nicht wirklich neu. Wir haben dafür sogar einen eigenen Begriff: Pomodoro-Technik.
Wieso bekommen wir Büromenschen das eigentlich nicht so konsequent hin?


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Frank Feldhaus

Über den Autor

Berater für Führung und Organisation.

Ärgert sich über alles was nicht funktioniert. Weiß aber, dass Perfektion schrecklich langweilig ist und dass wir Probleme brauchen, um daran zu wachsen. Ein ewiger Widerspruch...


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