Warum Selbstmanagement ihr wichtigster Erfolgsfaktor ist

Erinnern Sie sich noch an den Film „Hancock“? In dem Will Smith einen Mann mit Superkräften spielt, der aber absolut keine Lust hat, die Rolle des Helden einzunehmen? Er lebt als Obdachloser, ist ständig betrunken, immer gereizt und absolut unmotiviert. Setzt er einmal seine Superkräfte ein, verursacht er wesentlich mehr Schaden als Nutzen, so dass auch die Bevölkerung völlig entnervt ist von seinen Exzessen.
So viel Potential, so wenig Nutzen – welch Verschwendung!

Aber im Film gibt es ein Happy-End (klar – ist ja ein amerikanischer Film): Hancock lernt seine Kräfte sinnvoll einzusetzen und erlebt, welchen Nutzen und tiefe Befriedigung das bietet. Hancock muss das lernen. Wie er seine Kräfte so einsetzt, dass nicht gleich wieder ein Haus einstürzt. Wie er landet ohne tiefe Krater in der Straße zu hinterlassen (das sind echte Probleme…). Wie verletzlich andere Menschen sind. Kurz: Er lernt sich selbst richtig einzusetzen und damit seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Er lernt, sich selbst zu führen. Hat aber nicht immer sofort geklappt:

Ich weiß, der Film war kein großes Kino. Aber ich sehe viel Hancock in mir – und in vielen anderen. OK, mit Ausnahme der Superkräfte vielleicht. Jeder von uns hat ganz spezielle Talente, die in ihrer Summe absolut einzigartig sind. Und auf einzigartige Weise nutzenbringend sein können. Oder, bei falscher Anwendung, großen Schaden anrichten können.

Selbstführung hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere persönliche Lebensqualität, aber auch auf die Qualität einer ganzen Organisation. Es geht dabei nicht um eine exzessive Selbstoptimierung, sondern darum, bewusst zu leben, die eigenen Talente nutzenbringend einzusetzen und eigene Ziele zu entwickeln und zu verfolgen. Und daraus die tiefe Befriedigung zu erlangen, dass man sein eigenes Leben lebt, nicht das, was andere für uns vorgesehen haben.

Schlechte Selbstführung kann zu einem selbstausbeuterischen Leben führen oder dazu, auf der Stelle zu treten ohne voran zu kommen. Schlechte Selbstführung kann dazu führen, dass eine ganze Organisation in einem zähen, dunklen Brei aus Unlust, Demotivation und schlechter Stimmung versinkt. Und mit einer solchen Organisation begeistert man weder Kunden noch zukünftige Mitarbeiter. Und außergewöhnlichen Leistungen oder gar Innovationen wird es in so einer Organisation auch nicht geben.

Ich halte die Fähigkeit einer guten Selbstführung für DEN Erfolgsfaktor in unserem Leben!

Ich werde daher in den nächsten Wochen ein paar Artikel in diesem Zusammenhang posten und hoffe auf intensiven Austausch!

Seien Sie gut!

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