Meine 3 wichtigsten Führungsprinzipien

Bernd Geropp hat auf seinem sehr lesens- und hörenswerten Blog zu einer Blogparade zu den 3 wichtigsten Führungsprinzipien aufgerufen (http://www.mehr-fuehren.de/blog-parade-fuehrungsprinzipien).
Da kann ich – trotz Blogpause wg. Neukonstruktion meiner Seite – die Finger natürlich nicht stillhalten. Das ist einfach ein tolltes Thema, Herr Geropp!!

Also, hier mein Beitrag dazu:

1. Vision.

„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“
Saint Exupery in „der kleine Prinz“

Ohne Ziel, das am Besten in einer greifbaren Vision dargestellt ist, hat alles Handeln keine Richtung und keinen Kraft. Es macht den Unterschied aus zwischen jemanden, der eine Wand an einer Kirche mauert und dem, der Gott ein Haus baut (um mal eine tolles Werbekampagne des Zentralverbands des Deutschen Handwerks aus 2010 zu zitieren). Erstes ist austauschbar und ohne Leidenschaft, zweites unverwechselbar und stark. Je austauschbarer die Vision, desto beliebiger die Rolle des Mitarbeiters und desto geringer die Bindung an das Unternehmen.

2. Klarheit und Einfachheit.
Klarheit in der Kommunikation der Erwartungen an einen Mitarbeiter lässt Kräfte bündeln, da er genau weiß, worauf es ankommt. Einfachheit sorgt dafür, dass keine Kraft und Zeit mit der Klärung von Missverständnissen verschwendet wird.

Ich erlebte in einem Unternehmen die Definition eines Notfallplans in der IT. Man definierte auf 8 (!) Seiten eine komplizierte Vorschrift mit 4 verschiedenen Kategorien und diversen Ausnahmefällen. Das ist keine Einfachheit – so müsste man ausgerechnet in einem Notfall erst einmal diskutieren, um welche Kategorie es sich handelt und ob nicht noch irgendeine Ausnahme gilt. Dazu vergaß man zu definieren, war ein Notfall eigentlich ist. Das ist keine Klarheit. So weiss niemand, ob eine Situation jetzt ein Notfall ist oder nicht. Tritt jetzt wirklich ein Notfall ein, werden alle wild durcheinander laufen, Meetings abhalten und diskutieren, was jetzt getan werden muss. Anstatt den Notfall zu beseitigen. Klar und einfach ist kraftvoll und zielgerichtet.

3. Wahrhaftigkeit.
Bleiben Sie immer bei der Wahrheit. Das ist nach meiner Erfahrung langfristig die beste Strategie. Denn so wird Vertrauen aufgebaut, die wichtigste Basis für das gesamte Verhältnis zu ihren Mitarbeitern. Sie wollen doch auch nicht belogen werden, oder?

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